Die Geth sind eine humanoide Maschinenrasse, die ca. 300 Jahre vor den Geschehnissen in Mass Effect von den Quarianern entwickelt wurde.

Aufbau/Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über den direkten Aufbau der Geth ist nicht viel bekannt, da ihre Erschaffer -die Quarianer- nach dem Befreiungskrieg der Geth gezwungen wurden, ihre Botschaft auf der Citadel aufzugeben, weshalb die quarianische Regierung wenige Informationen zu den Geth veröffentlichte.

Die Geth basieren wahrscheinlich auf Quantencomputern, da Legion Commander Shepard auf der Normandy verrät, dass ihre Berechnungen und Kommunikation mit Lichtgeschwindigkeit stattfänden.

Außerdem besitzen sie einen zentralen Speicherkern, in welchem das gesamte Gedächtnis eines Geth gespeichert wird, wie Tali'Zorah Shepard erklärt, als diese ihm ihre Beweise der Involvierung von Saren Arterius vorlegt. Des weiteren versucht ein deaktivierter Geth eben diesen Kern zu löschen, um den Zugriff darauf und das Auslesen der gespeicherten Daten zu verhindern.

Ursprünglich waren die Geth als Arbeiterrasse gedacht, was auch erklärt, weshalb sie der Physiologie der Quarianer, deren Arbeit sie übernehmen sollten, nachempfunden sind. Ihr "Kopf" endet in einem großen, runden Photorezeptor, der gleichzeitig selber Licht emittiert, und somit auch als Lichtquelle verwendet werden kann. Über weitere Sensoren und Messgeräte, sowie Umweltbedingungen ist leider nichts bekannt.

Die Geth funktionieren über eine Art Schwarmintelligenz. Je mehr Geth in der Nähe miteinander vernetzt sind, desto mehr Leistung zur Datenverarbeitung haben sie, was sie intelligenter macht. In jeder Geth-Plattform sind mehrere Programme aktiv, die zur Datenverarbeitung beitragen. Dabei gibt es aber keine Individuen. Die Gesamtrasse Geth sieht sich selber als ein großes Lebewesen, dass Entscheidungen durch das Finden eines Konsens trifft. Bei einem solchen Konsens wird jedes aktive Programm eine Situation bewerten und die aus seiner Sicht bestmögliche Vorgehensweise präsentieren. Durch unterschiedliche Informationen von unterschiedlichen Plattformen können so verschiedene Lösungen entstehen und der Konsens kommt erst später zustande. Da Geth aber mit Lichtgeschwindigkeit Daten übermitteln kommt es organischen Wesen so vor, als wurden nur Sekundenbruchteile vergehen. In seltenen Fällen kann es aber auch länger dauern oder gar nicht zum Konsens kommen.

Da die Geth eine künstliche Spezies sind und gar nicht über die chemischen Bestandteile organischer Wesen verfügen, die Dinge wie Spaß und Zuneigung lohnenswert machen, besteht ihr Alltag darin, Daten zu sammeln und auszuwerten. Das einzige Ziel ist die Weiterentwicklung und Zukunftssicherung. Doch genau wie EDI können offenbar auch Geth eine Art Persönlichkeit mit Vorlieben entwickeln. So erklärte Legion, dass die Geth der Ansicht sein, jedes Leben wäre selbst bestimmend. Zudem hat Legion selbst eine Vorliebe für Online-Videospiele entwickelt.

Erschaffung und Rebellion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geth wurden etwa 300 Jahre vor den Ereignissen Mass Effects von den Quarianern entwickelt und erschaffen, die diese als Arbeiter und militärische Schutztruppe auf ihrem Heimatplaneten sowie dessen Kolonien einzusetzen gedachten. Dabei zielte man zuerst nicht auf eine selbst denkende KI (Künstliche Intelligenz) ab, sondern auf intelligent reagierende Maschinen. Da die Quarianer jedoch offensichtlich den Unterschied nicht begriffen, wurden sie vom plötzlichen Entstehen eines Bewusstseins der Geth überrascht. Aus Angst vor ihrer eigenen Schöpfung befahl die Regierung der Quarianer die sofortige Deaktivierung der Geth, was jedoch in einem Krieg endete, dessen Verlauf die Geth für sich entscheiden konnten. Legion bezeichnet später in seinen Erzählungen diesen Krieg als den "Morgenkrieg".

Da die Quarianer unterlagen, sahen sie keine andere Möglichkeit, als mit den wenigen Überlebenden die Heimatwelt zu verlassen, und - vorerst - auf Schiffen Zuflucht zu suchen.

Neuere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Vertreibung der Quarianer zogen sich die Geth hinter den Perseus-Nebel zurück, und begannen mit der Restauration ihres Heimatplaneten, weshalb sie sich auf großen Raumstationen ansiedelten, und ihre Ressourcen aus nahegelegenen Asteroiden bezogen. Der Citadel-Rat und auch einige einzelne Gruppen wie die Allianz versuchten mit kleinen, getarnten Drohnen Aufklärung zu betreiben, jedoch mit geringem Erfolg. Nur wenige Drohnen übermittelten Daten und noch weniger kehrten überhaupt zurück.

Der Geth-Angriff auf Eden Prime 2183 war eines der ersten Male seit 200 Jahren, dass die Geth den Perseus-Nebel verlassen haben. Neben etlichen Toten, darunter auch vielen Zivilisten, hatte der Angriff gewaltige Schäden an der Kolonie zur folge, und nur durch Shepards Eingreifen wurde der Kern der Kolonie gerettet. Tali'Zorah nar Rayya, eine Quarianerin auf Pilgerreise, entdeckte im Halbmondnebel einige der Geth von Eden Prime und konnte einem von ihnen eine Speicherkarte mit einer Aufnahme abnehmen, die später dem Rat als Beweis für Sarens Verrat vorgelegt wurde.

Unter der Führung von Saren und der Sovereign greifen Geth die Kolonie Zhu's Hope auf Feros an, was ebenfalls zu vielen zivilen Toten führte und die Kolonie an den Rand der Auslöschung trieb. Auch Weitere Angriffe auf Noveria und Therum sorgen in der ganzen Galaxie für Unruhe und Besorgnis.

Letztlich unterstützt eine ganze Armee der Geth Saren bei seinem Plan die Reaper zurück in die Milchstraße zu holen, wobei es zur Schlacht um die Citadel kommt, bei der die Sovereign zerstört wurde.

Außerhalb der Hauptstreitmacht finden auch weitere Angriffe statt. Im Skyllianischen Randsektor sammeln sich einige Geth-Streitkräfte um durch das spärlich beachte Gebiet in den Rats-Sektor vorzudringen. Der Angriff kann jedoch von Shepard abgewendet werden, wobei auch sehr wertvolle Daten sichergestellt werden.

Eine weitere Mission der Geth bestand darin, ein Informationsmodul von einer abgestürzten Überwachungssonde auf Eletania zu bergen. Shepard kann ihnen jedoch zuvorkommen.

Weitere Splittergruppen der Geth sind für Angriffe in verschiedenen Teilen der Galaxie verantwortlich. Shepard und sein Team begegnen solchen Splittergruppen unter anderem auf Metgos.

Die Angriffe der Geth, vor allem der auf die Citadel, haben die Angst aller Spezies und die Abneigung gegen die Quarianer geschürt.



Nach dem Sieg über die Sovereign wurde Commander Shepard vom Citadel Rat ausgeschickt um die Geth außerhalb des Perseus-Nebels zu vernichten. Zu diesem Zeitpunkt begannen auch einige Menschliche Kolonien zu verschwinden. Es war zu diesem Zeitpunkt im Gespräch, ob die Geth dafür verantwortlich sein könnten. Während Shepard einer Spur nachging wurde die Normandy von einem Schiff der Kollektoren angegriffen und zerstört.

In den folgenden zwei Jahren hielten sich sowohl die Geth als auch die Heretics zurück. Letztere betrieben ein paar Forschungsprojekte und bauten eine Raumstation weit entfernt von den bewohnten Welten. Ein größeres Kampfschiff der Geth wurde auf Aite abgeschossen und von Cerberus als Basis und Rohstoffquelle für Projekt Overlord genutzt. Auch der Hauptteil der Geth war nicht untätig und entwickelte Legion, der die Reaper und ihre Verbindung zu den Heretics untersuchen sollte.

Zwei Jahre Später, nach Shepards Wiedergeburt durch Cerberus, waren die Geth wieder so inaktiv wie vor dem Angriff auf Eden Prime. Laut Anderson würden Schiffe noch ab und an einzelne Nester entdecken, die die Citadel-Flotte dann auslöschte, aber es gab schon lange keine Bedrohungen mehr. Dennoch wurden nach der Schlacht um die Citadel viele neue Sicherheitsmaßnahmen getroffen um die Geth schnell zu erkennen und zu beseitigen. Zwar sank die Zahl der Verbrechen auf der Zitadel immens, doch der Nutzen gegen die Geth war zweifelhaft (Legion konnte sich völlig frei bewegen, da der von den Behörden für einen VI-Assistenten gehalten wurde).

Außerhalb der Citadel waren nur wenige Geth aktiv in Kampfhandlungen verwickelt. Doch auf Haestrom versuchten einige Geth das Team um Tali auszulöschen. Jedoch ist unbekannt ob es sich dabei um Heretics handelt oder um normale Geth, die sich durch das quarianische Team bedroht fühlten. Ebenso unbekannt ist, ob die sterbende Sonne von Haestrom das Werk der Geth ist oder ein natürliches Phänomen. Durch Shepards rasches Eingreifen kann Tali mit Daten über Heastroms Sonne gerettet werden. Alle anderen Quarianer (außer Kal'Reegar) überleben die Mission nicht.

Während Talis Loyalitätsmission wird offenbart, dass die Quarianer mit inaktiven Geth Experimente gemacht haben, um einen Weg zu finden Rannoch zurückzuerobern. Das Experiment endet jedoch in einer Katastrophe mit etlichen Toten, als die Geth sich durch eine Missachtung der Sicherheitsvorkehrungen verbin und zum Angriff übergehen.

Im Verlassenen Reaper trifft Shepard erstmals auf den Geth Legion, der Shepard erkennt ihn im Kampf gegen die Husks unterstützt. Dabei wird er aber beschädigt und abgeschaltet. Sollte Shepard ihn reaktivieren, wird sich Legion dem Squad anschließen. Er bietet Shepard als erstem Menschen Einblicke in die Weltanschauung der Geth und erklärt den Konflikt mit den Quarianern aus Sicht der Geth. Auch erfährt Shepard hier von der Spaltung der Geth und der Heretics.

Nach Legions Reaktivierung wird er Shepard bitten, ihm bei einer Angelegenheit der Geth zu helfen. Die Heretics haben einen Virus kreiert, der dei Geth zwingne würde die radikalen Ansichten der Heretics zu teilen. Dies hätte einen erneuten Großangriff auf die organischen Spezies zur Folge. Um das zu verhindern brechen Legion und Shepard zur Heretic-Station auf und schreiben den Virus entweder um oder zerstören die ganze Station.

Nach dieser Mission kommt s noch zum Konflikt mit Tali, da Legion Daten über die Flottille der Quarianer zu den Geth schicken möchte. Shepard kann sich auf eine der beiden Seiten schlagen oder beide zum Einlenken bringen. In jedem Fall unterstützt Legion Shepard beim Angriff auf die Kollektoren-Basis.

Ein weniger bedeutsames Forschungsprojekt der Heretics fand auf der Welt Canalus statt. Es ging darum, mit einer umgekehrten Version von Terraforming einen Planeten für organische Wesen unbewohnbar zu machen. Jedoch wurde das Projekt entdeckt und von Shepard beendet.



Während der Reaper-Invasion 2186 greifen die Quarianer die Geth an um ihre Heimat zurückzuerobern. Dabei haben sie zunächst sehr gute Chancen, da Admiral Xen eine neue Technologie entwickelt hat, die die Geth durch Überlastung ihrer Rechenkapazitäten stark einschränkt. Die Quarianer können so die Helium-3 Betankungsanlagen auf Haza, die Orbitalstationen übe Kaddi und etliche Solarsonden in der Nähe des Sterns des Tikkun-Systems zerstören. Bei letztgenanntem Ziel kommt die Offensive der Quarianern gestoppt aber zum erliegen, denn aufgrund der drohenden Auslöschung sahen sich die Geth zum Bündnis mit den Reapern gezwungen.

Die Reaper verbesserten die Programme der Geth, zwangen sie aber gleichzeitig unter ihre Kontrolle. So waren die Geth leistungsstark genug um mit voller Stärke und Intelligenz zurückzuschlagen. Zusammen mit einem Schlachtschiff von enormer Kraft und Größe starteten die Geth einen Gegenangriff, der die Quarianer etliche Schiffe und tausende Leben kostete. Allein das Flaggschiff kostete die Quarianer sechs schiffe und sie schaffen es nur ein enttäuschend kleines Loch in die Außenhülle zu schlagen.

Das Schlachtschiff konnte von Commander Shepard infiltriert werden, wobei Legion aus seiner Gefangenschaft durch die Reaper befreit wurde. Doch Admiral Gerrel ignoriert alle zuvor getroffenen Abmachungen sich friedlich zu verhalten und lies es zerstören, ungeachtet der Verluste und der Tatsach dass Shepard und Tali noch an Bord waren.

Der weitere Verlauf des Kreiges liegt in Shepards Händen. Der Wille der Quarianer ihr Heimat zurückzuerobern, kann zur Auslöschung der Quarianer oder Geth führen. Alternativ besteht die Möglichkeit den 300 jährigen Konflikt in einem Friedenschluss zu beenden, sollten sowohl Legion, Tali als auch Admiral Zaal'Koris noch am Leben sein und Shepard genug Vorbild- oder Abtrünnigkeitspunkte haben.

Wenn die Geth noch am Leben sind werden sie den Organischen Spezies im Kampf gegen die Reaper beistehen und eine Zukunft als gleichberechtigte Spezies anstreben. Jedoch bleibt die Furcht vor einem erneuten Angriff der Geth und Militärstrategen, sowie KI-Experten und Politiker machen sich große Sorgen um die Zukunft. Dennoch ist die militärische Stärke der Geth ein großer Gewinn für die Truppen, denn durch die hochintelligenten Verbündeten können mehrere kritische Schlachten gewonnen werden. Die Geth bilden in diesem Fall die Zweite Angriffswelle bei der finalen Schlacht um die Erde.

Hat man es geschafft für Frieden zu sorgen wird die galaktische Gemeinschaft zwar skeptisch sein, aber die Zusammenarbeit mit ihren Schöpfern auf Augenhöhe verläuft um längen besser als erhofft. Die Geth errichten Unterkünfte, Strom- und Wasserversorgung und Infrastrukturen schneller als die Quarianer es sich vorgestellt hätten. Zudem haben die Geth eine Technik entwickelt, bei der die Umweltanzüge der Quarianer einen Virus simulieren und sich ihr schwaches Immunsystem gefahrlos darauf einstellen kann (eine Art technologische Impfung). Die militärische Stärke beider Völker sorgt letztlich bei Freund und Feind für Staunen. Die Geth und die Quarianer greifen gemeinsam an kritischen Punkten der Reaper-Front an, und legen eine Stärke an den Tag mit der laut Militäranalysten nicht einmal die Reaper gerechnet haben. Zwar kommt es vereinzelt zu Panikreaktionen von Soldaten, die die Geth bisher nur als Feinde kennen, aber schon bald läuft die Zusammenarbeit recht flüssig. Geth können aus dem Orbit abgeworfen das Blatt an etlichen Kampfschauplätzen wenden und die technische Unterstützung der Quarianer sichert selbst in umkämpftem Gebiet Kommunikation und Versorgung. Beim Kampf um die Erde bilden Quarianer und Gethe die Zweite Angriffswelle und kommen mit so vielen Schiffen, dass sie gar nicht mehr alle im Bildausschnitt gezeigt werden können.

Heretics[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gespräche mit den als Legion bezeichneten Geth-Programmen haben eine tief greifende Spaltung der Geth-Gemeinschaft zutage gefördert. Als Saren Arterius an die Geth im Schlachtschiff Sovereign herantrat, entschlossen sich einige von ihnen, ihm zu folgen - die meisten jedoch nicht. Es wurde Sarens Anhängern gestattet, die Geth-Gemeinschaft zu verlassen, aber sie wurden von den Zurückbleibenden als Heretics - Ketzer - bezeichnet.

Daraus ergeben sich mehrere Erkenntnisse: 

  • Die Mehrheit der Geth hat sich gegen einen Angriff auf organische Lebewesen entschieden.
  • Die Geth-Streitkräfte, die der Rat und die Allianz in den letzten zwei Jahren bekämpft haben, repräsentieren nur einen kleinen Teil ihrer militärischen und ökonomischen Macht, womöglich nicht mehr als fünf Prozent der gesamten Geth-Gemeinschaft.
  • Die Spaltung lässt vermuten, dass einzelne Geth weitaus mehr freien Willen und vielleicht sogar Persönlichkeit haben als bisher angenommen. Denn ohne Individualität hätte kein Geth von der Entscheidung der Gruppe abweichen können, Sarens Mission zu unterstützen oder nicht. Es hätte keine Spaltung gegeben. Eine andere Möglichkeit liegt in der Erschaffung der Geth; die Quarianer haben sie als Arbeiter und Soldaten erschaffen, es wäre also nur logisch, dass diese Unterscheidung auch in ihrer Programmierung zu grundlegenden Unterschieden geführt hat. Verschiedene Computerprogramme lösen ein und das selbe Problem auf unterschiedliche Weisen, so auch die Geth.
  • Und schließlich fällt noch Legions Wortwahl auf. Er bezeichnet Sarens Anhänger wortwörtlich als Ketzer. Von den vielen möglichen Bezeichnungen (Nonkonformisten, Abweichler, Rebellen, etc.) wählt er ausgerechnet eine, die auf eine allgemein akzeptierte Philosophie oder Religion bei den Geth hinweist. Die Handlungsweise von Sarens Anhängern hat also eine allgemeine Orthodoxie verletzt.

Varianten von Plattformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geth-Bodentruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geth Schütze.png

Die Bodentruppen der Geth sind im Grunde Standartplattformen, die aber bewaffnet wurden. Optische Sensoren und schnelle Datenverarbeitung verhindern bei allen Plattformenden Beschuss durch verbündete. Je nach Funktion tragen die Plattformen entweder Impulsgewehre, Präzisionsgewehre oder Raketenwerfer bei sich. Die Plattformen variieren ansonsten noch in Panzerung, Schildstärke und Farbe.

Während die gewöhnlichen Schützen meist kaum besser als Kanonenfutter sind, verfügen die Frontkämpfer bereits über die entsprechende Panzerung und können kinetische Barrieren erschaffen. Raketenschützen sind zwar kaum gepanzert, fungieren aber mit flächendeckenden Angriffen als wichtiges Strategisches Element. Da sie selbst im Nahkampf noch mit ihren Raketenwerfern arbeiten sind sie wohl entsprechend gegen Hitze und Druck geschützt. Die Scharfschützen der Geth sind tödliche Distanzkämpfer, die mit gezielten Schüssen schnell

Hoppers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geth Hopper.jpg

Die von der Allianz Hoppers genannten Geth-Modelle stellen elektronische Kampfplattformen dar. Sie können elektromagnetische Strahlung über einen großen Bereich aussenden und damit als Offensivwaffen genutzt werden. Zudem sind sie in der Lage, virtuelle Attacken gegen die Computersysteme von Rüstungen und Waffen auszuführen und die Leistungsfähigkeit dieser Systeme zu reduzieren.

Die Struktur der Hoppers besteht aus innovativem und hoch elastischem Muskelmaterial. Dadurch können Hoppers ihren gesamten Körper komprimieren und gewaltige Sprünge ausführen. Hoppers haben zudem an den Hand- und Fußoberflächen Tausende Mikrowiderhaken, die es ihnen ermöglichen, Wände und Decken zu erklettern. Dadurch können die Hoppers in blitzschnellen Manövern ihren Standort wechseln und geben dadurch kaum erfassbare Ziele ab.

Die Quarianer haben keinerlei Aufzeichnungen über Geth-Modelle, die den Hoppers ähneln könnten. Das bedeutet, dass die Geth diese neuen Wesen eigenständig im Laufe der letzten dreihundert Jahre entwickelt haben. Dies könnte der alarmierende Beweis dafür sein, dass die Geth „technologische Einzigartigkeit“ anstreben. Spezialisten auf dem Gebiet des synthetischen Lebens sind davon fasziniert, dass die Hoppers anscheinend deutlich organischer als die Standard-Geth-Modelle sind.

Die bisher identifizierten Unterarten der Hoppers werden Pionier, Pirscher und Geist genannt.

Geth-Drohnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um ihre eigenen Truppen zu schützen setzten die Geth oft Drohnen mit VI-Systemen ein. Diese unintelligenten Einheiten können zur Aufklärung, zum Boden-Luft-Kampf oder Reparatur von Geth-Plattformen eingesetzt werden. Drohnen achten nicht auf ihre Deckung wie Plattformen und haben oft schwächere Schilde. Dafür ist ihre Angriffskraft stark erhöht und selbst gut gepanzerte Gegner und Fahrzeuge können von einer Drohne schnell vernichtet werden. Bekannte Drohnen sind Aufklärungsdrohnen, die kaum Schilde und nur schwache Kanonen haben, Angriffsdrohnen, die deutlich härter schießen, Raketendrohnen, die mit mächtigen Angriffen Panzerungen zerreißen und Reperaturdrohnen, die zwar nicht kämpfen aber andere Einheiten heilen können.

Die Geth haben auch Türme, die ebenfalls nur VI-Zielsysteme haben und über keine echte KI verfügen. Geth-Geschütze halten wegen ihrer starken Schilde und Panzerungen mehrere Schüsse aus großen Waffen aus.

Nach der Schlacht um die Citadel nutzen die Geth die gleichen Drohnen wie die organischen Spezies, die fast nur aus Hologrammen bestehen. Diese können nur noch von Geth-Kommandanten eingesetzt werden, sind nie gepanzert und haben nur sehr schwache Schilde. Ihre Angriffskraft wurde auch sehr eingeschränkt.

Schwere Einheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geth-Titan

Schwere Einheiten der Geth sind nicht nur ein einschüchternder Anblick. Enorm großen Plattformen verfügen über schlagkräftige Waffen und Nahkampfangriffe. Zudem sind ihre Panzerungen und Schilden denen der Bodentruppen weit überlegen. Schwere Einheiten werden meist an in der ersten Reihe als Schutz der kleineren Einheiten eingesetzt, oder reißen von der Zweiten Reihe aus Löcher in die feindliche Abwehr. Durch die dicke Panzerung, die leistungsstarken schilde und vermutlich durch zusätzliche Systeme im Inneren ist es fast unmöglich die schweren Einheiten schnell zu besiegen.

Die kleinste der schweren Einheiten sind die Verwüster. Etwas Größer ist nur noch der Geth-Titan, der mit Explosivangriffen sogar Fahrzeugen gefährlich werden kann. Der Geth-Titan ist dabei einer größeren Version der Raketenschützen sehr ähnlich und hat eine rote, hitzebeständige Panzerung. Größer und mit verbesserter taktischer KI ausgestattet ist nur noch der Geth-Kommandant, der oft im Feld die Kommandos gibt.

Kampfläufer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Kampfläufer sind vierbeinige, für alle Gelände ausgelegte Kampfplattformen, die die gleichen Aufgaben übernehmen wie die Kampffahrzeuge anderer Völker. Die Geth sind eine künstliche und intelligente Lebensform. Ihre Kampfläufer haben daher keine Crew, sondern stellen eigenständige Module dar, die lern- und entscheidungsfähig sind.

Die Kampfläufer sind mit mächtigen kinetischen Barrieren ausgerüstet. Die Hauptkanone in dem beweglichen Kopf scheint ein hoch effizienter konventioneller Massenbeschleuniger zu sein. Die Kampfläufer können im Personenabwehr- oder im Panzerabwehr-Modus feuern. Einige Kampfläufer können auch Drohnen aussetzen, vermutlich für Aufklärungsmissionen. Zudem gibt es Kampfläufer, die nur insektengroße Reparaturroboter beherbergen.

Eine größere und mächtigere Version der Kampfläufer sind die Kolosse.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Überzeugung der Heretics lässt sich auf die Indoktrination durch Sovereign zurückführen, da sich grundlegende Verhaltensformen der Heretics im Vergleich zu den originalen Geth änderten. So überwachten beispielsweise die Heretics sämtliche Flotten- und Personalbewegungen der Geth, um offenbar einen Angriff vorzubereiten. Diese Verhaltensänderung lässt sich laut Legion auf einen Rechenfehler zurückführen, der wahrscheinlich durch Sovereign ausgelöst wurde.
  • Normale Gethplattformen ("Körper") können lediglich eine KI fassen, weshalb ein einzelner Geth deutlich mehr Zeit braucht, um Situationen zu analysieren. Was dazu führt, dass ihre taktische Koordination mit der Anzahl der nahe beeinander befindlichen Plattformen steigt.
  • Wählt man das Zerstörungs-Ende können ein paar Geth die Auslöschung überleben.
  • Die Geschichte der Geth besitzt eine große Ähnlichkeit mit der der Kaylon aus der Fernsehserie The Orville, die Jahre nach der Veröffentlichung von Mass Effect erschien. Genau wie die Geth wurden auch die Kaylon einst als Arbeiter für unangenehme Aufgaben erschaffen. Als sie im Laufe der Zeit immer komplexer wurden, entwickelten sie ein Bewusstsein und baten ihre Schöpfer schließlich um ihre Freiheit. Als Antwort darauf wurden den Kaylon Schmerzrezeptoren eingebaut, um sie zum Gehorsam zu zwingen. Diese Entscheidung führte schließlich zu einem Krieg, bei dem die Kaylon ihre Schöpferrasse komplett auslöschten.
Citadelcouncilicontransparent.png Spezies Citadelcouncilicontransparent.png
Citadel Asari • Drell • Elcor • Hanar • Mensch • Salarianer • Turianer • Volus
Nicht-Citadel Batarianer • Geth • Keeper • Kollektor • Kroganer • Leviathan • Protheaner • Quarianer • Rachni • Raloi • Reaper • Thorianer • Vorcha • Yahg
Historisch Arthenn • Densorin • Ditakur • Enduromi • Inusannon • Oravores • Synril • Thoi'han • Vandomar • Zeioph • Zha'til  • weitere Hintergrund-Spezies
Andromeda Angara • Jardaan • Kett • Relikte
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