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Foundation 1 Cover
Mass Effect: Foundation 1
Autor Mac Walters
Sprache Englisch
Zeichner Omar Francia
Farben Michael Atiyeh
Cover Benjamin Carré
Veröffentlichung 24. Juli 2013
Seitenzahl 24
Verlag Dark Horse Comics
Preis 3.99 USD
Altersfreigabe 14+
Hinweis: Mass Effect: Foundation 1 ist Teil des Mass Effect: Foundation Sammelbands 1.

Mass Effect: Foundation 1 ist der erste von 13 Teilen der Foundation-Comicreihe.

Die Handlung findet im Jahre 2161 statt, drei Jahre nach dem Erstkontakt-Krieg, und spielt sich auf einer Ateroiden-Rohstoffabbauanlage bei Themis ab. Diese ist Hauptlieferant von Baumaterialien für die entstehende Arcturus-Station. Selbst Kinder müssen die schwere körperliche Arbeit vor Ort verrichten. Kleinste "Fehler" werden mit Gewalt bestraft.



Inhalt Bearbeiten

ME Foundation 1.1

Ein kleiner Junge trägt einen Sack mit Gesteinsmaterial. Als er an einem der Aufseher vorbei kommt, beschimpft dieser ihn als Nichtsnutz und holt gerade zum Schlag ins Gesicht des Jungen aus, als eine rothaarige Frau die Hand des Mannes stoppt. Dieser ist außer sich vor Wut und meint, dafür würde sie bezahlen. Wenig beeindruckt erwidert die Unbekannte, dass sie kaum davon ausgehe und die beiden beginnen, miteinander zu kämpfen. Chancenlos geht der Angreifer zu Boden. Die Rothaarige durchsucht ihn und findet eine Chipkarte. Dieser Fund scheint sie nicht zu erfreuen: Sie beugt sich hinunter zu dem Vorarbeiter, drückt ihm ihren Ellenbogen gegen die Kehle und will von ihm wissen, wo "er" ist. Als Antwort erhält sie nur ein Keuchen. Mit der Karte in der Hand richtet sie sich wieder auf und wendet sich dem Jungen zu: "Willst du frei sein, Junge?" fragt sie ihn. Das Kind bejaht, woraufhin sie ihn dazu auffordert, ihr zu folgen.

ME Foundation 1.2

Die Unbekannte

ME Foundation 1.3

Als sie sich einer bewachten Tür nähern, scheint der junge Begleiter der resoluten Frau es mit der Angst zu tun zu bekommen und bezweifelt, dass die Wachleute sie einfach gehen lassen werden. Selbstbewusst weist sie ihn an, ihr zu vertrauen und so zu tun, als gehöre er zu ihr. Der "Plan" geht auf und die beiden passieren ohne weiteres Aufsehen den Gang. Sichtlich beeindruckt möchte das Kind erfahren, wer seine neue Anführerin überhaupt sei und nach wem sie suche. Sie möchte ihm keine Antwort gewähren und gibt ihm zu verstehen, dass er nicht so viele Fragen stellen soll. Währenddessen zieht sie routiniert ihre Jacke aus und steckt sich die Haare hoch, so dass sie auf den ersten Blick aussieht wie jemand anderes. Mit Leichtigkeit nimmt sie den Jungen auf den Arm und beauftragt ihn so zu tun, als würde er vor Schmerzen weinen. Das jammernde Kind-tragend stürmt der Rotschopf die Krankenstation und gibt vor, nicht zu wissen, was mit ihrem "Sohn" passiert sei. Eilig kümmert sich die Krankenschwester um das Kind und bringt es für weitere Untersuchungen in einen Nebenraum. Darauf hat die "besorgte Mutter" gewartet.


ME Foundation 1.4
Ein Panel später hat sie sich einen weißen Arztkittel und eine Brille organisiert und durchstöbert ein Datenterminal. Als sie gefunden hat, wonach sie sucht, verlässt sie zufrieden die Krankenstation mit einer kleinen Lieferkiste unterm Arm. Bei einem Rollstuhlfahrer erkundigt sie sich nach dem Quartier von Roth. Zielstrebig macht sie sich auf den Weg und wird von einem Wachmann vor der Tür gestoppt. Mit einer List schafft sie es aber mühelos auch diese Wache davon zu überzeugen, Platz zu machen. Sie behauptet, eine Medikamentenlieferung für Mr. Roth zu haben und dass dieser sich seine Medizin nur persönlich aushändigen ließe.

Im Inneren wirft sie ihre Verkleidung ab, zieht ein Messer und nähert sich leise einem Mann, vermutlich Roth, der über ein Headset spricht, um die Arbeiter der Mine nach Abschluss der Bauarbeiten an der Arcturus-Station an die Turianer zu verkaufen.

Sie drückt Roth das Messer an die Kehle, woraufhin er den Anruf beendet und fragt, was sie will. Die Frau befiehlt ihm, sich an seinen Schreibtisch zu setzen und "eine sehr großzügige Spende" an einen Bankier namens Barla Von zu veranlassen. Roth grinst und sagt, er hätte ahnen sollen, dass der Shadow Broker dahinter stecke. Überrascht ruft die Unbekannte aus, sie habe ihren Arbeitgeber nie erwähnt; Roth erläutert weiter, dass sie ihn nicht erwähnen musste, aber er die Information, die sie ihm nun versehentlich gegeben hätte, zu schätzen wisse.

Ohne Vorwarnung schießt er mit seinem Stuhl zurück und schleudert die Frau hinter sich ins Fenster. Dann zückt er eine klauenähnliche Klingen-Handwaffe und enthüllt, dass er nur ein Stellvertreter für den echten Roth ist, und fragt, ob sie ernsthaft dachte, der Shadow Broker sei der Einzige mit Agenten wie ihr. Die Frau nennt Roth einen Narren und meint, dass er in seine Schranken gewiesen werden muss, sobald sie sich um seinen Mittelsmann gekümmert hat. Ein Kampf entbrennt, wobei die Frau zunächst die Oberhand gewinnt, indem sie den Mann in den Rücken schneidet und entwaffnet. Dieser zieht jedoch eine Schusswaffe und schafft es, seiner Kontrahentin in den Torso zu schießen. Sie sucht Deckung hinter einer Couch.

ME Foundation 1.5

Langsam nähert sich Roths Anhänger der Agentin und will wissen, warum der Shadow Broker so verzweifelt ist, Roth töten zu wollen, obwohl dieser nichts getan habe, um dessen Zorn zu provozieren. Die Frau entgegnet, dass Roth eine pro-menschliche Terrororganisation finanziere: Cerberus. Als der Mann behauptet, Cerberus sei keine terroristische Organisation, erwidert seine Gegnerin, dass er dies den verstorbenen Turianern von dem explodierten Schiff und deren Familien erzählen solle. Roths Stellvertreter widerspricht erneut und meint, dass die Turianer auf diesem Schiff Sklavenhändler gewesen seien. Weiter sei es kein Terrorismus, die Menschheit vor "solchen Typen" zu schützen und dass Cerberus zumindest für etwas stehe.

Als er sich gerade darauf vorbereitet, zum finalen Schlag gegen die Rothaarige auszuholen, wird der Mann von einem "Mama-Schrei" abgelenkt. Sie nutzt die Gelegenheit und rammt ihr Messer in die Brust des Mannes. Doch sie tötet ihn zunächst nicht.

Als Roths Agent blutend am Boden liegt, will sie hören, wohin dieser gegangen ist. Der Mann lehnt ab, in der Annahme, sie würde ihn nicht vor ihrem "Sohn" töten. Ungerührt erklärt sie, dass der Junge nicht ihr Sohn ist und fragt noch einmal nach Roths Aufenthaltsort. Der Junge unterbricht sie und bittet darum, dass sie Roths Mann am Leben lässt. Sie erwidert, dass es manchmal das gütigste sei, es zu beenden. Daraufhin sticht sie das Messer noch einmal in die Brust des Mannes. Er gibt nach und verrät, dass Roth die Einrichtung verlassen hat und zur Erde zurückgekehrt ist. Der Junge fragt seine "Mama", ob sie nun endlich gehen können. Sie tritt dem Mann brutal gegen den Kopf, was ihn schließlich tötet und stimmt dann zu.

Als sie Roths Quartier verlassen, schlägt die Agentin des Shadow Brokers den Wachmann nieder und nimmt seine Uniform an sich, um ihre Wunde zu verbergen. Die beiden gehen zu einem Administrator, der an einem Informationsschalter arbeitet. In der Uniform des Sicherheitsbeamten sieht sie aus, als gehöre sie zum Team und erklärt dem Administrator, sie hätte einen Einbruch und Mord in der Roth-Residenz untersucht. Roth sei in Gefahr und sie müsse unverzüglich wissen, wo sich dieser befinde. Der Administrator ruft die Informationen auf seinem Terminal ab und antwortet dann, dass Roth den Tag zuvor die Station verlassen hat, aber keinen Bestimmungsort angegeben habe. Die Frau und der Junge gehen und ignorieren das Angebot des Verwalters, das Hauptbüro der Einrichtung anzurufen, um weitere Auskünfte einzuholen.

Auf einem Schiff angekommen, öffnet der Rotschopf die Zugangsrampe mit einer Schlüsselkarte und löst die Antwort "Zugang gewährt. Willkommen daheim, Miss Brooks" aus. Das Kind fragt seine neue Wahlmutter, ob das ihr Name sei, aber sie schüttelt die Frage ab. Der Junge möchte mit seiner Heldin gehen, doch sie lehnt seine Bitte entschieden ab und meint dass sie nicht für ihn verantwortlich sein will und kann. Verzweifelt fleht er sie an und besteht darauf, dass er keine Familie oder Zukunft in der Bergwerksanlage haben kann und einfach nur weg will. Die Agentin erklärt, dass sie nur alleine arbeitet, weil man Menschen nicht vertrauen könne. Wenn jemand den Jungen gefangen nähme, würden seine Entführer unweigerlich einen Weg finden, ihn dazu zu bringen, sie zu verraten. Sie gibt dem Jungen die Mütze des Wachmanns, die sie zuvor erbeutet hatte, und merkt an, dass er schlau genug war, um sie zu verfolgen und sich in Roths Quartier zu schleichen, so dass sie weiß, dass er alleine einen Weg vom Asteroiden finden kann. Sie dreht sich um und wünscht ihm Glück.

ME Foundation 1.6

Nachdem sie ihm dem Rücken zugewendet hat, wird sie unvermittelt von einem Schuss in selbigen getroffen und geht zu Boden. Während Brooks im Sterben liegt, hockt das Kind sich neben sie, und setzt ihr die Mütze wieder auf. Er verrät, dass er ein Mädchen ist, kein Junge. Weiter erklärt das Mädchen, dass sie bereits wusste, dass man Menschen nicht vertrauen kann, jedoch hätte sie gehofft, dass sie wenigstens Brooks vertrauen könne; doch jetzt wisse sie es besser. Das Mädchen steigt in das Schiff ein und lässt die Frau zurück, um zu sterben.

ME Foundation 1.7

Viele Jahre später ist das Mädchen erwachsen geworden. Sie nennt sich "Rasa" und trifft sich mit dem Unbekannten. Dieser fragt sie, warum sie sich Cerberus angeschlossen hat. Sie antwortet, dass ein Mann, den sie einmal kannte, sagte, dass Cerberus für etwas steht, und dass sie auch für etwas stehen will.


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